Eine besondere Begegnung mit den GOLD-Athleten: Zwei Jahre nach der Berlinale-Weltpremiere von “GOLD – Du kannst mehr als Du denkst” hatten jetzt zwei Schulklassen aus Berlin und Brandenburg die Gelegenheit, den Kinofilm im Beisein der Filmprotagonisten zu sehen. “Jambo”, mit einem “Hallo” auf Suaheli begrüßt der blinde kenianische Marathonläufer Henry Wanyoike die Sechstklässler. “Moin, moin”, sagt die norddeutsche querschnittgelähmte Schwimmerin Kirsten Bruhn.

GOLD-Filmprotagonisten Kirsten Bruhn und Henry Wanyoike am 29. Januar 2015 im CinemaxX am Potsdamer Platz in Berlin.

Wiedersehen zwei Jahre nach der GOLD-Filmpremiere: Schwimmerin Kirsten Bruhn und Marathonläufer Henry Wanyoike am 29. Januar 2015 in Berlin. Foto: DGUV/Bettina Bräuniger

Schon geht die muntere Frage- und Antwortrunde los, noch unter den Eindrücken der eben im Kinosaal gesehen Paralympics-Doku. “Es ist Teamwork”, verrät der blinde Marathonläufer auf die Frage nach seinen Erfolgen. Wie er sich gefühlt hat, als er bei den Paralympics in London den Lauf abbrechen musste? Natürlich enttäuscht, klar, man will gewinnen, sagt Henry Wanyoike: “Aber dann gibt es wieder eine nächste und neue Chance”. Und Kirsten Bruhn bestätigt: Ja, beim Training muss man sich genauso überwinden wie bei den Hausaufgaben auch: “Da muss man durch – und ist doch froh, es geschafft zu haben.”

Es sind Botschaften wie diese, die die Schülerinnen und Schüler mit in ihr Leben nehmen. Am Ende bleibt noch Zeit für Autogramme und viele, viele Selfies. Auch für Henry Wanyoike und Kirsten Bruhn ist es das erste persönliche Wiedersehen nach der Filmpremiere vor zwei Jahren.

Diesmal ist Henry Wanyoike in seiner Funktion als regionaler Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung zu Gast in Berlin. Gemeinsam mit einer achtköpfigen Delegation aus dem Kreis Kiambu nördlich von Nairobi besucht er für zehn Tage das Johannisstift in Spandau. Die Gruppe interessiert sich für den Aufbau einer ähnlichen Einrichtung in Kenia.

Die DGUV als Initiatorin des Dokumentarfilms “GOLD – Du kannst mehr als Du denkst” hatte die Schulklassen zu der Filmvorführung eingeladen. Schließlich transportiert der Film auf beeindruckende Weise, welche Rolle der Sport für eine erfolgreiche Rehabilitation nach einem Unfall spielen kann, und sensibilisiert das Publikum für das Thema Inklusion. Wozu der Film motivieren kann, zeigt auch das Spendenprojekt “Ein Klavier für Margaret”, das aus dem gemeinsamen Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der gesetzlichen Unfallversicherung entstanden ist.

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