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Die Schrittzähler-App der BG Verkehr …

Seit ein paar Wochen bin ich mit der Schrittzähler-App der BG Verkehr unterwegs. Toll für alle Zahlenfreunde, die es ganz genau wissen wollen: Für jeden Tag, für jede Woche und für jeden Monat gibt es eine Statistik der Anzahl der gelaufenen Schritte, dazu die zurückgelegte Distanz. Und jeden Mittag werde ich daran erinnert: „Sie haben 50 Prozent ihres Tagesziels an Schritten noch nicht erreicht.“ Bei mir zeigt die Statistik an einem durchschnittlichen Bürotag 2000 Schritte an – und damit liege ich voll im Trend.

10.000 Schritte sollten wir täglich zurücklegen, damit wir uns genug bewegen, 2000 Schritte sind es bei den meisten Menschen tatsächlich. Der Gang zum Kopierer oder der kurze Weg in der Mittagspause reichen alleine nicht aus, erhöhen aber Schritt für Schritt die Tagessumme. Tatsächlich geht es darum, einfach mehr Bewegung in den Büroalltag zu integrieren.

Zu diesem Thema messen und forschen regelmäßig auch die Institute der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, zum Beispiel das Institut für Arbeitsschutz (IFA) in Sankt Augustin oder das Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) in Dresden. Tipps gibt die aktuelle Präventionskampagne „Denk ein mich. Dein Rücken“ – mit Postern, Übungsclips und der Facebook-Aktion „Deutschland bewegt Herbert“.

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… will zu mehr Bewegung animieren. So sieht die Statistik im Idealfall aus: 10.000 Schritte pro Tag sind das Ziel.

Für die Arbeit im Büro gilt: Zeit zum Aufstehen! Arbeitsmediziner empfehlen die 50:25:25-Formel: Maximal 50 Prozent sitzen, etwa 25 Prozent stehen und etwa 25 Prozent bewegen. Als Faustregel heißt es: Ununterbrochen sitzen sollte man nicht länger als zwei Stunden, stehen nicht länger als eine Stunde.

Also öfters mal die Besprechung oder das Telefonat im Stehen führen. Den Aktenordner oder Drucker weiter entfernt vom Schreibtisch aufstellen, um aufzustehen und hinzulaufen. Die Treppe statt den Aufzug benutzen. Für den Arbeitsweg mal eine U-Bahn-Station eher aussteigen und den Rest laufen. Das Auto weiter entfernt parken. Oder gleich das Fahrrad nehmen; dann zählt die Schritte-App natürlich nicht.

Wer es aber auf 10.000 Schritte bringen möchte, der kann zum Feierabend noch die Laufschuhe anziehen – und dem inneren Schweinehund Lebewohl sagen, wie es zum Beispiel der Landessportbund Nordrhein-Westfalen mit diesem Clip empfiehlt:

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2 Antworten auf Wenn jeder Schritt zählt

  1. Pingback: Freundschaft schlägt Fitness-App | Aus erster Hand – der DGUV Blog

  2. Josi sagt:

    Es ist schon Wahnsinn wie wenig Schritte man nur noch läuft. Ganz im Trend liegen ja jetzt die Smart-Armbänder, die Schritte oder den Kalorienverbrauch zählen. Eigentlich nicht schlecht. Wir Deutschen machen aber viel zu wenig Sport. Aber kein Wunder bei einer 40 Stunden Woche und Familie. Ich würde mir Firmen wünschen, die auch das Thema Sport im Hinterkopf haben. Wie z.B. Mitgliedschaften in Fitness-Studios für ihre Angestellten.

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