Vor ein paar Tagen bin ich aus Frankfurt zurückgekehrt, wo ich an dem XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit mitwirken durfte. Was ich dort erlebt habe, wird mir lange in Erinnerung bleiben.

Meine Aufgabe als “Social-Media-Mensch” war es, zusammen mit meiner Kollegin, über den offiziellen Twitter- und Facebook-Account des Kongresses live vom Event zu berichten. Da das Medium Twitter sich besonders gut für die Live-Berichterstattung eignet, haben wir uns vor Ort hauptsächlich auf diesen Kanal konzentriert.

So sehr ich mich auf meine Mitarbeit beim Weltkongress gefreut habe, bei der Eröffnungsveranstaltung am Sonntagabend wurde mir schnell klar, welche Arbeit in den nächsten Tagen auf mich warten würde. Man muss echt konzentriert arbeiten und die Inhalte gut verstehen, um diese auf Twitter kurz und knackig in 140 Zeichen transportieren zu können.Tweet-Zitat Guy Ryder ILO

Über die vier Kongresstage haben wir insgesamt 157 eigene Tweets sowie 81 Retweets abgeschickt, die insgesamt 219 mal geretweetet und 136 mal favorisiert wurden. Unter den populärsten unserer Tweets war ein Zitat von Guy Ryder, Generaldirektor der International Labour Organisation (ILO). Er stellt darin nicht die menschlichen Konsequenzen von Arbeitsunfällen in den Fokus, sondern die wirtschaftlichen.

Insgesamt wurde der Veranstaltungs-Hashtag #OSH2014 in den vier Tagen über 400 Mal von den Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmern sowie Interessierten rund um die Welt eingesetzt. Eine durchaus spannende Möglichkeit, auch die Perspektiven anderer in Deutschland und international in Echtzeit wahrnehmen zu können.

Meine Highlights

Meine Aufgaben auf dem Weltkongress brachten den Vorteil mit sich, dass ich an den Symposien und Technical Sessions teilnehmen, sowie bei vielen spannenden Vorträgen mit dabei sein konnte. Besondere Highlights waren für mich die Reden des oben erwähnten Chefs der ILO, Guy Ryder, mit seinen prägnanten Aussagen, die wirklich in Erinnerung bleiben. Dr. Maja Storch von der Uni Zürich verband Humor und Wissen, um das interessante Thema ihres Vortrages “Klug entscheiden mit Kopf und Bauch” zu vermitteln und einen unterhaltsamen Blick auf die Eigenschaften des inneren Schweinehunds in der Arbeitssicherheit zu werfen. Und von den Gewinner-Filmen des International Media Festival for Prevention war ich auch beeindruckt.

Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden viele Aspekte des Kongresses in Text, Bild und Video festgehalten und auf der Webseite des Weltkongresses veröffentlicht.

Let’s Party!Atmosphäre beim Deutschen Abend auf dem XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014

Zu jedem solchen Event darf eine Abendveranstaltung natürlich nicht fehlen! Netzwerken in einer lockeren Atmosphäre bringt oft andere Perspektiven. Der “Deutsche Abend” fand am Dienstag statt und hat alle Erwartungen des Kongressteams übertroffen! Eine einzigartige Kombi aus Popmusik, Streichtrio und Beatbox  vor der wunderschönen Kulisse der Festhalle Frankfurt brachten die Besucher und Besucherinnen schnell auf die Tanzfläche. Insgesamt war es an dem Abend für mich nicht nur spannend, neue Menschen kennenzulernen, sondern auch die eigenen Kolleginnen und Kollegen in Party-Stimmung zu erleben und ausgelassen mit ihnen zu feiern. Rundum eine sehr schöne Sache!

Prävention: sichtbar und leidenschaftlich

Ich konnte vom XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit einiges mitnehmen: Prävention muss nachhaltig gestaltet werden. Die Konsequenzen sind sonst teuer – sowohl finanziell als auch menschlich. Es muss eine neue Präventionskultur geschaffen werden, in der Prävention Spaß macht und zum Mainstream-Thema wird. Und damit das alles wahr wird, muss Prävention leidenschaftlich vorgelebt werden – und zwar von jedem von uns.

Webseite des XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014: www.safety2014germany.com

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