Ein kleiner Junge schaut im Bett auf einen Tablet Computer

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Einer der ehernen Erziehungsgrundsätze meiner Eltern hieß: höchstens eine halbe Stunde Fernsehen am Tag. Danach war Schluss, ob es mir gefiel oder nicht. Wenn ich mir das Interview mit dem Neurowissenschaftler Dieter Braus in der neuen Ausgabe von “DGUV pluspunkt” durchlese, haben sie damit wohl nicht so falsch gelegen. Braus rät Eltern dazu, sich direkt auf feste Regeln für die Nutzung digitaler Medien zu verständigen und diese auch durchzusetzen – denn heute ist die Zahl der Ablenkungsmöglichkeiten noch viel höher als in den frühen 1980ern. Fernseher, Computer, Smartphone – die neue Medienwelt bietet viele faszinierende Reize. Darüber kann man leicht vergessen, dass es da draußen auch noch eine Welt gibt, die eine Erkundung lohnt. Das macht Braus Sorgen, denn die neuen Medien fördern kurze Aufmerksamkeitsspannen, was langfristig der Entwicklung von Selbstdisziplin schaden kann. Klare Vereinbarungen, ab wann abgeschaltet werden muss, können da eine echte Hilfe sein, für die das Kind im Moment vielleicht wenig Verständnis hat, aber später einmal dankbar ist. Und was für Kinder gut ist, ist es vermutlich auch für Erwachsene. Ich für meinen Teil habe mir das Ziel gesetzt, in der Freizeit weniger auf irgendwelche Bildschirme zu starren.

Das Interview mit dem Neurowissenschaftler Dieter F. Braus gibt es auf den Seiten von DGUV pluspunkt.

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