Seit November letzten Jahres vertrete ich die DGUV zusammen mit dem Leiter unserer Kommunikationsabteilung, Gregor Doepke, im Napo-Konsortium. Von Anfang an war ich von der internationalen und freundschaftlichen Atmosphäre beeindruckt.

Das Konsortium besteht aus Vertretern verschiedener Organisationen und Institutionen im Arbeitsschutz. Sie kommen aus Deutschland, der Schweiz, Italien, Frankreich, England und Spanien. Es herrscht also eine spürbar „europäische“ Atmosphäre. Entscheidungen werden zwar nicht immer ohne Diskussionen, dafür aber immer im gemeinsamen Einverständnis getroffen.

Mitglieder des Napo-Konsortiums am Arbeiten

Mitglieder des Napo-Konsortiums am Arbeiten

Aber, seit wann gibt es das Konsortium eigentlich und wie genau funktioniert es? Darüber klärte ein neuer, fünfzehnminütiger Dokumentarfilm die Besucher des XX. Weltkongresses für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit auf. Er erzählt die Geschichte des Konsortiums und begibt sich auf die Suche nach der Idee hinter der Figur „Napo“. In kurzen Interviews erzählen die aktuellen Mitglieder des Konsortiums was das besondere an dem Arbeitsschutzhelden Napo ist und wie Sie die Zusammenarbeit in dem Konsortium erleben.

Der Film wurde während des Napo-Roundtables am Dienstag im Cinema gezeigt. Das Publikum hatte die Möglichkeit Fragen an das Konsortium und den Regisseur zu stellen. Darüber hinaus wurde das Projekt „Napo for Teachers“ von der EU-Agentur in Bilbao vorgestellt. Ziel des Projekts ist es, Napo und seine Abenteuer so aufzubereiten, dass Lehrer ihn für Ihre Unterrichtseinheiten nutzen können.

Für mich hat der Napo-Roundtable eindrücklich gezeigt wie vielfältig Napo einsetzbar ist. Von einem autistischen Jungen in England bis hin zu Grundschülern in Deutschland oder Arbeitern in Brasilien, mit viel Humor und ohne erhobenen Zeigefinger überwindet Napo Grenzen. Aber sehen Sie selbst:

Mehr zu Napo und seinen Abenteuern erfahren Sie auf seiner Webseite napofilm.net.

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2 Antworten auf Napo – ein internationaler Held der Prävention

  1. Pingback: Napo im neuen Glanz | Aus erster Hand – der DGUV Blog

  2. M.H. sagt:

    Ich bin der Meinung, dass die Napo-Filme die Arbeitssicherheit ins Lächerliche ziehen. Für eine Unterweisung sind die Filme nicht geeignet. Viel wirkungsvoller sind Beiträge wie “… es ist Ihre Entscheidung! Sicher arbeiten im Spezialtiefbau”. Dadurch werden Beschäftigte praxisnah sensibilisiert, nur gibt es viel zu wenig derartige Filme aus der Baustellenpraxis. Bei meinen Baustellenbegehungen könnte ich täglich Filme drehen!

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