Ich habe es geschafft! Am 23. Dezember habe ich mein persönliches Jahresziel für 2015 erreicht: Ein Tausend gelaufene Kilometer. Ich habe hart dafür gearbeitet, das ist klar. Ich bin zwar oft alleine gelaufen; alleine durch die Stadt laufen kann echt schön sein, denn ich kann mich auf mich konzentrieren: meinen Körper, meinen Atem, meine Gedanken.

Aber ganz ohne Unterstützung hätte ich das sicherlich nicht geschafft. Privat war ich auch mal mit meinem Freund laufen und manchmal mit Freundinnen. Mittwochs und freitags war ich mit meinen Arbeitskolleginnen und -kollegen im Berliner Tiergarten unterwegs. Meine Lauffreundinnen und -freunde haben mich immer aufs Neue motiviert. Wenn eine Person in der Gruppe weniger Lust aufs Laufen hat, hat eine andere genug, um beide zu motivieren, beim folgenden Mal ist es wieder anders, und so motivieren sich alle gegenseitig. Und sogar wenn keine richtig Bock haben, ziehen trotzdem alle los, um so die anderen nicht zu enttäuschen (dieser “soziale Druck” hat durchaus auch seine Vorteile!).

Am 23. Dezember konnte ich (vorne im Bild) zusammen mit Sandra, Gerald, Katja, Ingo und Anne das Erreichen von meinem Jahresziel mit einem Vorweihnachtslauf feiern. Bild: privat

Am 23. Dezember konnte ich (vorne im Bild) zusammen mit Sandra, Gerald, Katja, Ingo und Anne das Erreichen von meinem Jahresziel mit einem Vorweihnachtslauf feiern. Bild: privat

Gesundheit: Die gesundheitlichen Vorteile des Laufens liegen auf der Hand: Die körperliche Fitness wird trainiert und auch die psychische Gesundheit profitiert von der Bewegung. Man kann Stress abbauen und man fühlt sich stärker und entspannter zugleich. Sport wirkt laut einer aktuellen Studie der Sporthochschule Köln sogar entzündungshemmend.

Produktivität: Eine Studie der Universität Stockholm hat gezeigt, dass Sport während der Arbeitszeit die Produktivität steigern kann. Unsere DGUV-Laufgruppe bewegt sich in der Regel in der Mittagspause: Die Studienergebnisse aus Stockholm kann ich aus meiner Erfahrung während des vergangenen Jahres absolut bestätigen: Ich bin nicht müde und platt nach dem Sport, sondern frisch und munter. Meine Konzentration ist hoch und ich kann meine Arbeitsaufgaben mit mehr Energie erledigen als an den Tagen, an denen ich keinen Sport gemacht habe.

Kollgialität: Ein großer Pluspunkt vom Laufen mit den Kolleginnen und Kollegen? Es fördert die Kollegialität. Eigentlich könnte man über diesen Aspekt allein einen ganzen Beitrag schreiben. Durch die Berliner Laufgruppe habe ich neue Kolleginnen und Kollegen der DGUV hier am Standort kennengelernt und auch Interessantes aus ihren Arbeitsbereichen erfahren können. Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zeigen sich manchmal auch in Gesprächen während des Laufens, z.B. die Idee für diesen Blog-Beitrag von Matthias über seine Arbeit in der Verbindungsstelle, die während eines gemeinsamen Laufs entstanden ist. Oder auch der Titel des Beitrags, den Sie gerade lesen, der von Ingo stammt.

Aber wissen Sie was der größte Vorteil vom Laufen mit den Arbeitskolleginnen und -kollegen ist? Es macht Spaß! Probieren Sie es mal selbst aus – oder wenn Sie sich mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen schon längst bewegen: Welche Vorteile hat der Sport für Sie in Ihrem Unternehmen?

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3 Antworten auf Laufen im Verband (statt mit Verband)

  1. Gerald Axt sagt:

    Hallo,
    der erhöhte Spaßfaktor ist eine tolle Motivation und im Gegensatz dazu kann man den Blutdruck beim regelmäßigen Laufen stark senken.

    Grüße,
    Gerald

  2. Hermann Bach sagt:

    Glückwunsch, Rebecca, zu den 1.000K. Das sind ja rund 20 pro Woche – halte ich für machbar. Bei uns in der BGW gibt es auch einen informellen Lauftreff. Morgen Mittag ist es wieder so weit. Immer ein Höhepunkt der Woche. Und das Erfrischt-Sein danach kann ich voll bestätigen. Ich bin dann immer wie ausgewechselt und der Arbeitstag kann dann ruhig drei Hälften haben.
    Grüße aus HH

    • Rebecca Maschke Rebecca Maschke sagt:

      Hallo Hermann, und danke!
      Ja, 1000km sind auf jeden Fall machbar, ich werde es dieses Jahr auch wieder anpeilen. Es ist allerdings trotzdem beeindruckend die Zahl zu sehen, wenn man sich zum ersten Mal so ein Ziel gesetzt hat – und dieses dann auch schafft.
      Schön, dass ihr auch zusammen lauft! Weiterhin viel Erfolg und falls du auf Dienstreise nach Berlin musst, bring gerne deine Lauklamotten mit :-)
      Viele Grüße,
      Rebecca

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