Kurze Beine, kurze Wege – so heißt seit Jahren ein griffiger Slogan für möglichst wohnortnahecsm_kj_reflexstreifen_2_01_3be0c3e1be Grundschulen und Kindergärten. Kinder sollen möglichst zu Fuß zum Kindergarten oder zur Grundschule kommen, anfangs vielleicht begleitet, später aber gerne auch allein – noch besser: in einer kleinen Gruppe oder mit dem Freund oder der Freundin. Dieses Konzept hat viele positive Aspekte. Einer davon ist auch die Sicherheit. Ich kann mich noch gut an die Kindergarten- und Grundschulzeit meiner eigenen Kinder erinnern: Wie oft habe ich mich über das morgendliche Verkehrschaos vor dem Kindergarten und der Grundschule gewundert – und manchmal auch geärgert. Klar: ich weiß natürlich auch, wie schnell man als Eltern in eine Situation kommt, in der man denkt: Noch eben schnell auf dem Arbeitsweg die Kinder zur Schule oder in die Kita bringen und dann zügig weiter. Kann sicher jedem und jeder mal passieren – aber jeden Tag?

Ein bißchen Bewegung tut uns allen gut, Kindern und Erwachsenen. Für die Kinder kommt noch hinzu: Wachsende Selbständigkeit ist für sie einfach klasse! Und der Schulweg ist so ein kleines Stück Selbständigkeit, das sie fast immer bewältigen können, wenn es ein wenig eingeübt ist.

Kommenden Dienstag, am 22. September ist wie jedes Jahr der “Zu Fuß zur Schule”-Tag, ein etwas sperriger Titel für ein gutes Anliegen, meint auch die Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Zudem überwiegen die Unfälle bei der Mitfahrt im Auto gegenüber denen zu Fuß“, sagt Manfred Breitbach, stellvertretender Geschäftsführer der Unfallkasse. Sie unterstützt Schulen und Kitas bei der Verkehrssicherheitsarbeit, will auch Eltern für ihr Anliegen motivieren. Das alles sollte Schule machen, finde ich!

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