Der Beginn der Sommerzeit, der in diesem Jahr auf den 26. März fällt, steht für etwas Positives: Sonne, Wärme und Frühling kündigen sich an. Für viele Menschen ist die Zeitumstellung aber mehr als ein Wehrmutstropfen dabei. Sie erleben die verlorene Stunde als ein „Mini-Jetlag“, das ihren Bio-Rhythmus durcheinander bringt.

Die Sommerzeit beginnt: Die Ur wird eine Stunde vorgestellt. (Bild: pfyffy_Fotolia.com)

Die Sommerzeit beginnt: Die Ur wird eine Stunde vorgestellt. (Bild: pfyffy_Fotolia.com)

Morgens ist es plötzlich wieder dunkler, die Umstellung auf das frühere Aufstehen fällt entsprechend schwer. Zumindest all jenen, die zu den „Eulen“ zählen. Das sind Menschen, die erst spät am Vormittag in Schwung kommen. Sie haben im Gegensatz zu den „Lerchen“ – also den notorischen Frühaufstehern – am Abend ihre produktivste Zeit und gehen entsprechend spät zu Bett.

Die Sommerzeit bedeutet für sie: Dauerhaft noch früher aufstehen. Müdigkeit ist die Konsequenz. Aber wer müde ist, der ist auch unaufmerksam und das erhöht das Unfallrisiko – nicht nur im Straßenverkehr, auch bei der Arbeit. Was tun, um der Sommerzeit-Falle zu entgehen?

„Menschen, die den Jetlag der Zeitumstellung besonders stark empfinden, sollten darauf achten, ausreichend Schlaf zu bekommen – und zwar schon vor der eigentlichen Zeitumstellung“, rät Prof. Dirk Windemuth vom Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG). „Am besten zwei bis drei Tage vor der Zeitumstellung damit beginnen, etwas früher schlafen zu gehen und aufzustehen – zum Beispiel jeweils 20 Minuten. So kann der Körper sich über mehrere Tage und Nächte an die Umstellung gewöhnen.“

Auch wenn es manchen „Eulen“ schwer fallen mag, ihren Abend freiwillig früher zu beenden. Am kommenden Morgen zahlt es sich aus – durch mehr Sicherheit für sie selbst und andere.

Verschlagwortet mit: , ,

Eine Antwort auf Kann man der Sommerzeit-Falle entgehen?

  1. Maik sagt:

    Die Sommerzeit ist ja schon ewig in der Kritik und die Mehrheit der Deutschen will die Zeitumstellung gar nicht. Viele emfinden die Umstellung auch extrem lästig. Bei Älteren und Kindern ist es besonders schlimm. Dazu bringt es überhaupt nicht den gewünschten Effekt einer Energieeinsparung.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*