Letzte Woche war ich einen Tag auf der Messe „didacta“ in Köln unterwegs. Die Messe ist die größte Bildungsmesse in Europa und bietet alles zu den Themen der frühkindlichen Bildung bis hin zur Erwachsenenqualifizierung. Die DGUV hat auf der „didacta“ auch jedes Jahr einen Stand, diesmal gemeinsam mit der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen. Das Messepublikum besteht zu einem großen Teil aus Lehrerinnen und Lehrern, die sich an den Ständen der großen Schulbuchverlage mit den neuesten Schulbüchern eindecken, die sie dann in kleinen Rollkoffern kreuz und quer über das Messegelände ziehen. Ich habe auch mit vielen Schulleitern gesprochen, mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die Deutschunterricht für Flüchtlinge anbieten und ich habe Studierende beobachtet, die sich mit Begeisterung die tollen neuen Lehrmaterialien und die innovativen technischen Möglichkeiten angeschaut haben. Die Aussteller reichen von den bereits erwähnten Schulbuchverlagen über Stiftproduzenten und Kantinenessen-Anbietern bis hin zu großen den Industrie-Unternehmen, die mit Robotern und Online-Lehrprogrammen und -Plattformen einen ganz neuen Markt erschlossen haben.

Karin Schwarz vom Messeteam der DGUV mit zwei Kollegen von der Unfallkasse NRW.

Am unserem Gemeinschaftsstand ging es inhaltlich rund um das Thema Sicherheit und Gesundheit in Schulen, Kindergärten und anderen Institutionen. Die Kolleginnen und Kollegen beraten zu vielen unterschiedlichen Themen. Oft gab es die Frage, welche Sicherheitsstandards in Fächern wie zum Beispiel Chemie oder Physik in Schulen eingehalten werden müssen. Hier konnten wir dann auf das Portal „Sichere Schule“ der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen verweisen. Wer das noch nicht kennt: Hier kann man verschiedene Sicherheitsrichtlinien (die sogenannten „RISU’s“ – Richtlinien für sicheren Unterricht) abrufen. Ich habe selber mal früher in der Oberschule einen kleinen Brand im Chemieunterricht erlebt – wohlbemerkt nicht von mir ausgelöst! – so dass ich die verschiedenen Punkte der Richtlinie mit Interesse gelesen habe.

Dann gab es noch viele unterschiedliche Fragen zu baulichen Vorschriften bei Schulen und Kindergärten, beispielsweise wie hoch Zäune sein müssen, wie groß die Räumlichkeiten und Fluchtwege geplant werden müssen und welche Punkte im Bereich Barrierefreiheit beachtet werden müssen. Auch hier findet man im Portal „Sichere Schule“ die Antworten: Von Akustik über Brandschutz bis hin zur Verglasung werden alle Themen abgedeckt. Auch wenn Kindergartenkinder und Schülerinnen und Schüler natürlich nicht ständig unter Beobachtung durch betreuende Personen und Lehrkräfte sein können, so kann man doch durch die Einhaltung gewisser (Bau-)Vorschriften für eine möglichst sichere Umgebung sorgen und dadurch die Wahrscheinlichkeit für Unfälle von Anfang an so gering wie möglich halten.

Es gab eine tolle Sitzecke am Messestand!

Es gab eine tolle Sitzecke am Messestand!

Mein Fazit: Der Messestand der DGUV war den ganzen Tag über sehr gut besucht! Sogar für das ganz junge Messepublikum, das aus Kindergärten und Schulen da war, hatten wir eine ganz besondere Attraktion am Stand: Ein Team aus Jongleuren zeigt Tricks und Kunststücke, in die das kleine Publikum und auch manchmal die erwachsenen Zuschauerinnen und Zuschauer einbezogen wurden. Für mich war der Besuch der „didacta“ sehr spannend. Ich habe gesehen, wie wichtig es ist, dass die DGUV als Ansprechpartner für Fragen im Bereich Sicherheit und Gesundheit dem Messepublikum zur Verfügung steht – denn der Bedarf nach Antworten ist da.

 

Für alle Interessierten ist hier noch der Link zum Portal „Sichere Schule“ von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen: http://www.sichere-schule.de/

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