Was alles entstehen kann, wenn man mit Begeisterung und Optimismus eine Sache angeht! Davon zeugt nicht nur der Kinofilm „GOLD – Du kannst mehr als Du denkst“, den die gesetzliche Unfallversicherung initiiert hat, sondern auch ein ganz besonders Projekt, das ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spontan und gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Aber zurück zu GOLD, denn hiermit fing alles an, kurz nach seiner Weltpremiere auf der Berlinale im Februar 2013. Ein bewegender Dokumentarfilm über drei paralympische Spitzenathleten – den australischen Rennrollstuhlfahrer Kurt Fearnley, die querschnittgelähmte deutsche Schwimmerin Kirsten Bruhn und den blinden kenianischen Marathonläufer Henry Wanyoike – drei Geschichten auf drei Kontinenten. Drei großartige Persönlichkeiten und drei beeindruckende Lebensläufe. Das Kinopublikum war begeistert. Standing Ovations bei der Weltpremiere im Beisein von Bundespräsident Joachim Gauck. Und viele, viele bewegte Reaktionen – auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der gesetzlichen Unfallversicherung, die den Film gemeinsam gesehen haben.

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Es geht los: Eine Sonderseite zur Spendenaktion im Mitarbeitermagazin DGUV-intern 2/2013 mit einer Filmszene aus GOLD. Foto: Parapictures Film Production/Olaf Ballnus

Dabei hat eine Filmszene aus Kenia viele nicht mehr losgelassen: Darin macht sich der blinde Marathonläufer Henry Wanyoike auf die Reise in ein entlegenes Dorf, um selbst ein Helfer für andere zu sein. Henry besucht Margaret, eine blinde junge Frau, die von ihrer Freude am Singen erzählt – im Film und im Abspann ist sie übrigens zu hören – und die den Wunsch äußert, Klavier zu spielen. Das Talent, das in Margaret schlummert, die Lebensfreude und der Optimismus dieser Filmszene haben uns angesteckt! Und so entstand im Anschluss an eine Filmvorführung das Projekt „Ein Klavier für Margaret“. Ein Projekt, das Kolleginnen und Kollegen aus der gesetzlichen Unfallversicherung spontan und gemeinsam auf den Weg gebracht haben …

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Gospelkonzert für “Ein Klavier für Margaret”: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom BG Unfallkrankenhaus Hamburg im Januar 2014. Foto: Katrin Schaper

… und für das sie sich ganz großartig engagiert haben. Vom Tombola-Erlös bei der Betriebsfeier über kleine und große Einzelspenden bis hin zum Gospel-Konzert für Margaret – der Einsatz und die Kreativität kannten keine Grenzen. Ein Jahr später haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam so viel gesammelt, dass sie nicht nur das ersehnte „Piano“ kaufen, sondern Margaret auch mit Musikunterricht unterstützen können. Wer hätte das gedacht! Und jetzt geht die Geschichte natürlich erst richtig los. Unzählige E-Mails und Telefonate nach Kenia, mit Henry, mit Margaret. Gespräche. Recherchen. Welches Klavier soll es sein? Wo kaufen wir es? Wo soll es stehen? Wer berät vor Ort? Wer unterrichtet? Eines Tages im Sommer 2014 ist es dann soweit… Fortsetzung folgt!

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Eine Antwort auf Ein Klavier für Margaret (Teil I)

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