© kobbecomics.de - Fotolia.com

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Keine Silvesterparty kommt ohne sie aus: die guten Vorsätze. Mit dem Rauchen aufhören, weniger Stress, abnehmen und natürlich der Klassiker: mehr Sport. Die häufigste Antwort, die man bekommt, ist allerdings: Mein guter Vorsatz ist, mir keine guten Vorsätze mehr vorzunehmen. Das scheint inzwischen auch die Mehrheitsmeinung zu sein: In unserer Umfrage von Dezember antworteten rund zwei von drei Befragten, sie hätten für das vergangene Jahr gar keine guten Vorsätze gefasst. Ob das daran liegt, dass sie schon so gesund leben?

Vielleicht. Vielleicht liegt es aber auch an der frustrierenden Erfahrung, dass man sich zwar viel vornehmen kann, dann eben aber auch häufig scheitert. Das kann mit den äußeren Umständen zu tun haben. Manchmal hilft es schon, das ehrlich anzuerkennen. Mitunter liegt es aber auch an einer gewissen Unbeweglichkeit, der Aufschieberitis. „Sich zu verändern, kostet Kraft“, sagt meine Kollegin Dr. Hiltraut Paridon vom Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV in Dresden. Und wenn man noch keine akuten Probleme hat, dann gewinnt der innere Schweinehund am Ende doch häufiger, als einem lieb ist.

Alles also hoffnungslos? Nein. Diejenigen, die ihre Ziele erreichen, haben ein paar Hinweise in unserer Umfrage gegeben, die sie zum Erfolg geführt haben: Ehrgeiz entwickeln und sich Motivation von Freunden und Familie holen. Schauen wir mal, ob es funktioniert. Alles Gute für das Erreichen Ihrer persönlichen Ziele von meiner Seite für 2015! Mein persönlicher Vorsatz für 2015: regelmäßig zum Sport.

Das Interview mit Frau Dr. Paridon können Sie hier anhören.

Die Pressemitteilung zu unserer Umfrage finden Sie hier.

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