Es war keine Liebe auf den ersten Blick. Als die DGUV mit dem Thema „Berufskrankheiten“ auf ihn zugekommen sei, habe er erst mal geschluckt, gibt Gregor Isenbort, Leiter der DASA Arbeitswelt Ausstellung, anlässlich der Ausstellungseröffnung in Dortmund zu. Aber bei dieser Skepsis ist es nicht geblieben: „Es war nicht einfach, dieses Thema gerade für eine jugendliche Zielgruppe aufzubereiten. Umso mehr erfüllt es mich mit Stolz, diese Ausstellung zu eröffnen, denn da ist uns etwas ganz Besonderes gelungen.“

Dr. Walter Eichendorf, stv. Hauptgeschäftsführer der DGUV, spricht anlässlich der Eröffnung der Berufskrankheiten-Ausstellung "Wie geht's" in der DASA-Arbeitswelten-Ausstellung in Dortmund am 30. Juni 2016. (Fotos: Andreas Wahlbrink)

Dr. Walter Eichendorf, stv. Hauptgeschäftsführer der DGUV, spricht anlässlich der Eröffnung der Berufskrankheiten-Ausstellung “Wie geht’s” in der DASA-Arbeitswelten-Ausstellung in Dortmund am 30. Juni 2016. (Fotos: Andreas Wahlbrink)

Diesen Eindruck bestätigt auch Dr. Walter Eichendorf, stv. Hauptgeschäftsführer der DGUV: „Ich habe ein schönes Zitat gefunden: Kreativität ist nichts anderes, als eine ausgebaute Straße zu verlassen, um neue Wege zu suchen. Genau das ist hier gelungen. Für uns ist die jugendliche Zielgruppe sehr wichtig, denn Prävention muss so früh wie möglich beginnen. Ich bin deshalb schon sehr gespannt auf die Resonanz  und freue mich, dass wir in diesem Projekt mit der DASA zusammenarbeiten konnten.“

Wie geht’s. Eine Ausstellung zur Gesundheit im (Arbeits-)Leben“ lautet der Titel der Ausstellung. Sie wird noch bis zum Februar 2017 in der DASA Arbeitsweltausstellung in Dortmund zu sehen sein.  Es geht um gesundheitliche Gefährdungen im Beruf und im Alltag und die Frage: Wie kann ich sie erkennen und mich schützen.

Besucherinnen und Besucher der DASA-Ausstellung "Wie geht's" lauschen im Entrée der Ausstellung per Kopfhörer den vier Charakteren, die sie später durch die Ausstellung begleiten werden.

Besucherinnen und Besucher der DASA-Ausstellung “Wie geht’s” lauschen im Entrée der Ausstellung den vier Charakteren, die sie später durch die Ausstellung begleiten werden.

Aber auf die Besucher warten keine Schautafeln und trockene Statistiken, sondern drei in freundlichen Farben gestaltete Räume: ein Pausenraum, ein Wohnzimmer und eine Arztpraxis. Dort können sie an Monitoren, in Spinden und im Labor etwas über das Leben von vier Personen erfahren. Nuri, Sandra, Andrea und Christian. Diese vier Charaktere haben sich die Ausstellungsmacherinnen ausgedacht. Sie haben ihnen einen Beruf, Hobbys, Freunde und Familie gegeben. Diese Lebensgeschichten können die Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung entdecken und dabei gleichzeitig etwas über Berufskrankheiten erfahren. Warum hat Frisör Nuri raue Hände? Woher kommen die Flecken im Gesicht von Gärtnerin Andrea? Wie viele Clicks absolviert Christian bei seinem geliebten Computerspiel?

Nur wer mitspielt und rätselt, wird in dieser Ausstellung klug. Dazu  gibt es kleine Rätselhefte mit entsprechenden Fragen, sie begleiten die Besucherinnen und Besucher auf ihrem Erlebnisparcours – und der Jagd nach den richtigen Antworten. Schulklassen können in Teams gegeneinander spielen. Am Ende wartet ein Quizz und ermittelt die Sieger.

Besucher und Besucherinnen der Ausstellung "Wie geht's" erkunden anlässlich der Eröffnung den Ausstellungs-Parcours.

Besucher und Besucherinnen der Ausstellung “Wie geht’s” erkunden anlässlich der Eröffnung den Ausstellungs-Parcours.

Kuratorin Jana Hawig führt am Eröffnungsabend die Gäste in die Ausstellungwelt ein. Und es dauert nicht lange, bis sich alle Räume mit Rätselnden füllen. Jeder und jede hat sich für eine der vier Personen entschieden. Das entsprechende Spielheft in den Händen begibt man sich auf die Suche nach den richtigen Antworten. Man kann etwas über Dezibel, Blondierungsmittel und Hautschutz lernen – und dabei auch noch Spaß haben.

 

 

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