Der Umzug ist geschafft! Wir sind im neuen Gebäude angekommen, haben Umzugskisten und Container in Windeseile ausgepackt und die neuen Regale gefüllt.

Außenansicht des neuen Gebäudes der DGUV in der Glinkastraße, Berlin

Das neue Gebäude der DGUV in der Glinkastraße, Berlin (Bild: DGUV/Bettina Bräuniger)

Mein erster Eindruck ist: Hier wird es sich gut arbeiten und leben lassen. Die Räume sind hell, die Farben dezent und freundlich und es gibt Details, die das Wohlfühlklima heben: großzügige Küchen und Besprechungsbereiche, einen schönen Gemeinschaftsraum, der sich zum Innenhof öffnet. Das verstärkt die Sehnsucht nach dem nächsten Sommer. Nicht zu vergessen das neue Lichtkonzept: Eine Wolke farbiger Kugelleuchten begrüßt alle Ankommenden schon am Empfang. Auf den einzelnen Etagen findet man die Kugeln dann in kleinen Gruppen wieder. Im Gemeinschaftsraum ranken sogar Grünpflanzen aus milchfarbenen Gläsern. Ich freue mich an diesen Lichtinseln des Designers Omer Arbel. Sie haben etwas Spielerisches, das ist ein gelungener Kontrapunkt zu den strengen Linien der Architektur.

Farbige Kugellampen: Lichtkunst im neuen Bürohaus der DGUV in Berlin

Lichtkunst im neuen Bürohaus der DGUV in Berlin (Bild: DGUV/Bettina Bräuniger)

Als wir am Montagmorgen hier ankamen, funktionierten tatsächlich (fast) alle Computer und Telefone. Hut ab und großes Dankeschön an die Kolleginnen und Kollegen von der Technik! Aber natürlich ist noch nicht alles fertig – sonst wäre es ja kein Neubau. Ab und zu schaut noch mal ein Handwerker vorbei. An manchen Wänden haften rote Klebepunkte, die darauf hinweisen: Hier stimmt was nicht, auch wenn dem Laien nicht immer auf Anhieb klar ist, was das sein könnte.

Gewöhnen müssen wir uns auch noch an das neue Raumkonzept: In den Büros sind Besprechungstische rar geworden. Dafür gibt es mehr Kommunikationszonen, die für alle zugänglich sind. Das heißt: Raus aus dem eigenen Büro, wenn man mit Kolleginnen und Kollegen etwas bereden möchte. Die ersten Tage zeigen: Das Konzept fördert tatsächlich Bewegung und Kommunikation. Bei mir hat die Frequenz informeller Gespräche jedenfalls zugenommen.

Ich bin gespannt, wie wir uns weiter einleben werden. Noch sind wir manchmal auf der Suche, noch schauen wir uns neugierig um. Es gibt keine Routine, und das tut gut. Es wird noch eine Weile dauern, bis wir uns mit dem Haus befreundet haben. Bis dahin genieße ich die kleine Fremdheit, die mir an jedem Morgen begegnet, wenn ich mich unter der blauen Glaswolke auf meinem Weg fünf Stockwerke in die Höhe mache.

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Eine Antwort auf Angekommen

  1. Nil Yurdatap sagt:

    Glückwunsch zum gelungenen Umzug und viel Freude und gute Ideen in den neuen Kommunikationszonen. Das Raumkonzept erscheint ja sehr vielversprechend …

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